Alles zum Thema Posing und warum es so wichtig ist

    Das Wort „Posing“ klingt im ersten Moment natürlich nach Macho, Aufschneider und unsinnigem Getue.

    In Wirklichkeit ist Posing für einen Bodybuilder aber sehr wichtig – und zwar nicht nur, wenn er an einem Wettkampf teilnehmen und sich dort anständig präsentieren will. Glaub es, oder lass es bleiben, aber Posing kann durchaus förderlich für die Fettverbrennung sein.

    Natürlich sollten die Muskeln beim Posen auch entsprechend angespannt werden. Ein einfaches Aufstellen vorm Schlafzimmer spiegel hat freilich keinen Effekt. Richtiges Posing ist mit Ausdauer verbunden, mit Training und mit Anstrengung.

    Professionelles Posing erfordert Bewegungen, die mit einer extremen Intensität ausgeführt werden. Jeder Muskel muss zittern, die ganze Kraft des Bodybuilders sollte binnen Sekunden in eine Pose gepresst werden.

    Dabei schüttet dein Körper Adrenalin und Wachstumshormone in Massen aus. Nach dem Anspannen der Muskeln folgt eine kurze Erholungsphase. Diese dauert jedoch nur so lange, bis die nächste Haltung eingenommen wurde.

    Auch wenn du nur kurz posiert: dein Stoffwechsel wird es dir danken. Nimm dir fünf bis zehn Minuten täglich Zeit dafür.

    Vielleicht kommt es dir anfangs komisch vor, so ganz allein vorm Spiegel zu stehen und verschiedene Posen auszuprobieren. Aber du wirst den Effekt bald spüren, deine Muskelqualität wird sich verbessern. Und dann merkst du, warum Posing auch ohne Wettkampfgedanken sehr wichtig ist.

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    Regelmäßiges Posen verändert sogar das Aussehen der Muskeln. Es entstehen schöne Streifen und der Muskel tritt optisch allgemein stärker hervor.

    Das liegt daran, dass das Anspannen der Muskeln zu einem Wasserverlust führt, der die Schicht zwischen Muskel und Haut schmälert. Je dünner die Schicht, desto deutlicher zeichnet sich der Muskel unter der Haut ab und desto besser siehst du aus.

    Viele werden bestimmt nicht genau wissen, welche Posen man überhaupt ausführen kann. Schau dir ein paar Videos von Wettbewerben an und versuch, geeignete Posen für den Bizeps, den Latissimus, den Bauch, die Beine und die Brust zu finden.

    Wenn du dir Posen ausgesucht hast, dann führe sie der Reihe nach aus. Jede Pose sollte dabei für etwa zehn bis fünfzehn Sekunden gehalten werden.

    Wiederhole die Posen so lange, bis fünf bis Zehn Minuten vergangen sind. Übertreibe es aber nicht: Gib deinen Körper Zeit, um sich an die neue Art der Belastung zu gewöhnen. Steigere dein Limit nach und nach, aber hör nach spätestens zehn Minuten mit dem Posing auf.

    Um einen sichtbaren Effekt zu erzielen, musst du übrigens nicht täglich posen. Jeder zweite Tag reicht vollkommen aus.

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