Die Top 10 trügerischsten Nahrungsmittel, von denen jeder denkt, dass sie gesund sind

Wusstest Du eigentlich, dass einige gesunde Nahrungsmittel überhaupt nicht gesund sind? Übliche gesunde Nahrungsmittel wie Milch, Getreideflocken, Schmelzkäse, Weizenbrot oder sogar Früchte können Deiner Gesundheit schaden! Dieser Artikel beseitigt übliche Mythen über trügerische Nahrungsmittel und gibt Dir einige gesunde Alternativen mit auf deinem Weg.

mythen-ueber-nahrungsmittel Die Top 10 trügerischsten Nahrungsmittel, von denen jeder denkt, dass sie gesund sind

1. Pasteurisierte Milch

Milch ist als gesundes Nahrungsmittel propagiert und die meisten Leute denken, dass sie dem Körper gut tut. Pasteurisation jedoch zerstört aktive Enzyme und denaturiert die fragilen Proteine in einer Milch. Ebenso tötet es nützliche Bakterien und senkt den Vitamingehalt Ihrer Milch.

Gibt es eine bessere Alternative?

Rohmilch ist Milch, die nicht pasteurisiert wurde. Warum Rohmilch?
Befürworter der Rohmilch sagen, dass der Pasteurisations-Prozess die meisten, wenn nicht alle, Mikromilch-Organismen einschließlich der Nützlichen, welche bei der Verdauung und dem Stoffwechsel unterstützend sind, nützlich sind. Sie fördern auch die Gesundheit, indem sie schlechte Bakterien verdrängen und die Überwucherung von Hefe im Darmtrakt verhindern.

Eine Kampagne für echte Milch sagt, dass die rohe Milch von Kühen kommt, die richtig gefüttert werden. Kühe, die grünes Gras fressen sorgen für eine Milch mit zahlreichen Nährstoffen wie Vitamin A und D. Sie argumentieren, dass die Pasteurisierung der Milchindustrie es ermöglicht, dass die Kühe in einer kostengünstigeren und gesundheitsschädlicheren Umgebung gehalten werden.

Sie geben auch an, dass die Pasteurisierung den Gehalt von Enzymen und Vitaminen zerstört.
Die Gruppe sagt, dass dieser Vorgang mit Allergien, der Erhöhung von Zahnkaries, Kolik bei Säuglingen, Wachstumsproblemen, Osteoporose, Arthritis, Herzkrankheiten und mit Krebs verbunden ist. Viele Kälber die mit pasteurisierter Milch gefüttert werden sterben vor ihrer Reife.

Rohmilch wird natürlich aufgrund der bakteriellen Produktion von Milchsäure säuerlich und ist trotz allem noch gesund, während hingegen pasteurisierte Milch , in welcher erforderliche Bakterien fehlen, verfault.

2. Fruchtsaft und Limonaden

Fruchtsäfte mögen lecker sein, aber sie sind im Vergleich zu tatsächlichem Saft oftmals mit erhöhten Mengen an Fruktose-Maissirup beladen!

Hohe Mengen an Fruktose-Maissirup wurden mit erhöhten Cholesterinspiegeln, Blutgerinnseln und beeinträchtigter Immunität verbunden. Limonaden sind auch nicht besser – wie uns allen schon längst klar ist.

Fruktose reduziert die Affinität von Insulin für seinen Empfänger, welches das Kennzeichen von Diabetes Typ-2 ist. Dies ist der erste Schritt für die Glukose die Zelle zu betreten und metabolisiert zu werden. Als Resultat muss der Körper mehr Insulin freigeben, um die selbe Menge an Glukose zu bewältigen. Das jährliche ‘Liver Meeting’ des amerikanischen Verbands für die Studie an Lebererkrankungen, welche im Oktober in Boston stattfand, berichtete über Ergebnisse, dass eine hohe Aufnahme von Zucker (spezifisch Fruktose) mit Lebererkrankungen verbunden ist.

Das Forscherteam kam zu dem Schluss, dass der hohe Fruktose Verzehr negative Auswirkungen auf die Leber aufgrund der Überfütterung, haben kann. Genauso kann es auch die Leber beschädigen, indem erhöhter Oxidationsstress ausgelöst wird.

Eine bessere Alternative?

Leckerer, gesunder und selbst gepresster Fruchtsaft, von dem du heute noch probieren solltest!

3. Vollkorngetreide

Zahlreiche Nahrungsmittel, vom Brot bis hin zu den Frühstücksflocken werben nun damit, aus Vollkorngetreide hergestellt zu werden. Trotz früheren Berichten, welche die Rolle der Ballaststoffe bei der kilorektalen Krebsvorsorge ignorieren, besagen zwei neue Studien, dass Ballaststoffe von Früchten, Gemüse und Getreide in der Tat die Risiken senken, die Krankheit zu erleiden.

Eine Studie, welche an über mehr als einer halben Millionen Menschen durchgeführt wurde, fand eine 25 bis 40 prozentige Risikominimierung, bei einer Zuführung von 30 Gramm Ballaststoffen täglich, heraus (fünf bis sieben Obst und Gemüse Portionen). Ballaststoffe in Nahrungsmitteln können der Schlüssel sein, da frühere Studien auf Ballaststoff-Ergänzungsmittel fokussiert waren.

Wenn Du Probleme mit der Verdauung hast oder an klassischen Autoimmunreaktionen leidest (z.B. Allergien), solltest Du die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass Getreide problematisch sein kann.

Meiner Meinung nach sollte man diese mit Vitaminen, Mineralien, Proteinen und freien Fettsäuren ergänzen. Im Großen und Ganzen, solltest Du sich abwechslungsreich ernähren und nicht zu viel von nur einer Sache konsumieren.

Herkömmliches Vollkorngetreide weist einen Mangel an Vitaminen und Mineralien auf. Diese können schwierig zu verdauen sein und verursachen oftmals allergische Reaktionen, welche zu Autoimmunerkrankungen wie Zöliakie, führen kann.

Eine bessere Alternative?

Getreide, wie Hirse, Quinoa, Buchweizen und Amaranth. Diese sind Gluten frei und es wird darin kein Candida als Probiotika hin zugegeben, da sie eine beruhigende Wirkung haben und voll von Vitaminen und Mineralien sind.

4. Getreide

Normales Getreide scheint ein praktisches und gesundes Essen zu sein, aber kombiniert mit pasteurisierter Milch kann es eine Schüssel voller schädlicher Nahrung werden. Getreide selbst unterliegt einem Prozess, welcher Extrusion genannt wird und Proteine denaturieren lässt (es giftig macht) und die natürlich vorkommenden Fettsäuren der Körner zerstört. Das Ergebnis ist ein nahrungsbedingter leerer Träger für Zucker und Natrium.

Eine bessere Alternative?

Mach Deine Morgenmahlzeit grün! Probier einfach mal Rühreier mit Brokkoli, damit kannst du mit Sicherheit besser in deinen Tag starten.

5. Verarbeiteter Käse

Verarbeiteter Käse, insbesondere individuell verpackte Scheiben, haben einen geringen Nährstoffgehalt. Sie sind pasteurisiert und beinhalten oftmals Füllstoffe und Konservierungsstoffe.

Eine bessere Alternative?

Versuche einmal Kefir-Käse, Schafskäse oder Käse aus fermentierter Rohmilch, um Deinen Salat zu würzen. Diese Käse Sorten eignen Sich schon mal wesentlich besser für die tägliche Ernährung.

6. Proteinriegel

Proteinriegel konkurrieren nun mit Schokoladeriegeln in Supermärkten, aber diese schnellen Snacks sind nicht unbedingt gesund. Viele Proteinriegel verwenden Sojaproteine und zuviel Zucker, welcher zu deren top 3 Zutaten zählt! Anstatt Dir eine gesunde Option zu liefern, tragen sie meistens zur Fett zumahne bei.

Eine bessere Alternative?

Eingeweichte Mandeln und andere Nüsse sind einfache und köstliche Snacks für diejenigen, die ständig unterwegs sind! Mandeln liefern dir sehr Gesunde Fettquellen und dazu noch eine menge Eiweiß.

7. Energy-Drinks

Ihre Etiketten besagen, dass sie verschiedene Kräuter, Mineralien und Aminosäure Taurin enthalten, die speziell entwickelt wurden um Deine Energie zu steigern, sobald Du den Boden der Dose erreicht hast. Aber wenn Du auf die Zutaten schaust, findest Du, dass die Hauptzutaten Koffein und Zucker sind, die sie zu hochpreisigen Softdrinks machen.

Doch ihr glitzerndes Design und die Behauptungen Ihre Leistung und eventuell auch die Fettverbrennung anzuregen, Konzentration und Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern, scheint zu funktionieren. Im Jahr 2004 holten die Energy-Drinks das abgefüllte Wasser ein als die am schnellsten wachsende Kategorie des Getränkebereichs.

Ähnliche Produkte wurden für Kinder im jungen Alter von 4 Jahren eingeführt.

Eine bessere Alternative?

Trink am besten gesündere Flüssigkeiten, wie Wasser oder Tee und wenn Du einen Energiestoß benötigst, verschont Dich eine altmodische Tasse schwarzen Kaffee wenigstens vor dem Zucker.

8. Fast Food Salate

Ja klar bist Du zur Fast Food Kette in der Nähe deines Büros für deine Mittagspause gegangen, aber alles war nicht verloren, denn Du hast dir ja einen gesunden Salat bestellt!

Die meisten Fast Food Ketten sprangen auf die erfolgreiche Seite und bieten nun Salate, Wraps und andere gesunde Menüs und Auswahlmöglichkeiten für ernährungsbewusste Kunden, an.

Und während manche nicht einfach sagen, dass sie gesund sind (zum Beispiel verwendet McDonald`s nicht mehr das Wort, weil Verbrauchs forscher zeigten, dass Menschen es nicht verstehen und es eigentlich ein zurechtdrehen ist wenn es zu Nahrungsmitteln kommt.), sagen sie es allerdings in ihren Werbungen, welche gesunde, aktive Menschen und einprägsame Ernährungssprüche miteinbeziehen.

Aber nicht alle Salate sind von Natur aus gesund.

Eigentlich sind die Zutaten, die in den Salaten der meisten Fast Food Ketten verwendet werden nicht gesünder als ein Burger ohne Brot, eingetaucht in ein Salatdressing, sagte das Physicians Committee for Responsible Medicine (PCRM), welches eine Ernährungsanalyse von 34 Fast Food Salaten durchgeführten.

Eines der verblüffendsten Funde: McDonald`s Crispy Bacon Ranch Salat hat mehr Fett und Kalorien und genau so viel Cholesterin wie ein BigMac.

Übeltäter, die den guten Salat schlecht werden lassen sind gebratenes Fleisch, Zusätze wie Croutons und knusprige Nudeln, Speck und fettreiche Salatdressings. Viele haben sogar noch mehr Zucker hinzugefügt.

Eine bessere Alternative?

Mach Dir einfach deinen eigenen Salat, indem Du viel Gemüse, ein bisschen mageres Protein (Ei, Huhn), ein wenig Nüsse oder Samen oder eine dünne Scheibe Käse und ein bisschen Olivenöl und Balsamico Dressing hinzufügst.

9. Sojaprodukte

Sojaprodukte, einschließlich Sojamilch und Sojaproteine werden mit Störungen der Verdauung, Immunsystemzusammenbrüchen, PMS, Endometriose, Fortpflanzungsproblemen für Männer und Frauen, Allergien, ADD, höheres Risiko an Herzerkrankungen und Krebs, Mangelernährung und Verlust der Libido verbunden. Die Sojamilch hat einige negative Aspekte, die ich dir hier aufzeigen will:

  • Sie enthält viel Phytinsäure
  • Sie enthält Hämagglutinin, welches die roten Blutzellen veranlasst zu verklumpen.
  • Die genetische Veränderung, die an dem Verfahren zur Herstellung von Sojamilch beteiligt ist kann Lysinoalanin oder sogar Nitrosamine hervorrufen
  • Sie enthält Aluminium
  • Sie enthält Trypsin-Inhibitoren

Eine bessere Alternative?

Fermentierte Sojaprodukte wie Miso Suppe, Nato und Tempeh.

10. Haferflocken

Für viele Menschen die an Weizen- und Gluten-Intoleranz leiden sind Haferflocken auch eine unsichere Option. Während Hafer kein Gluten enthaltet, beinhaltet es aber Proteine, welche relativ ähnlich sind und aktuelle landwirtschaftliche Techniken auch Bedenken darüber entwickeln.

Es ist nicht ungewöhnlich für Landwirte seine Haferpflanzen mit Weizen, Roggen oder Gerstenpflanzen, von Jahr zu Jahr, zu rotieren und Müller treffen oft auf Weizen im Hafer während des Prozesses.

Haferflocken scheinen harmlos genug und enthalten eigentlich kein Gluten. Aber Haferflocken können unsicher sein, wenn Du an Weizen- oder Gluten Empfindlichkeit leidest, weil Landwirte oftmals ihren Hafer in den Feldern sähen, welche zuvor Getreide wie Gerste und Weizen beinhalteten.

Die anderen Körner können das Hafer verunreinigen und können für Jeden, der an einer Gluten-Unempfindlichkeit leidet, gefährlich sein.

Eine besser Alternative?

Für eine warme, einfache Morgenmahlzeit versuche einmal Reisflocken oder auch Quinoa.

So nun weist Du welche Lebensmittel besser in die Tonne gekloppt werden sollten. Aber wie sieht´s den mit den Top 10 Lebensmitteln aus?

Dazu lasse ich hier auf Bodybuzz einfach einen anderen Freund des schweren Eisens zu Wort kommen:

Wer schreibt hier

Dietmar

Mein recht altmodischer Name ist Dietmar, und ich bin seit nunmehr 18 Jahren begeisterter Bodybuilder und Fitnesssportler. Den Anfang machte ich als schmächtiges Bürschlein (So wie die meisten Beginner) in einem Studio in Bamberg. Anfangs machte ich natürlich wie viele die zwar Motiviert sind aber „Newbies“, so gut wie alles falsch was man nur falsch machen konnte. Dennoch habe nicht gleich die Flinte ins Korn gefeuert, sondern kontinuierlich an Training und Ernährung geschliffen. Letzteres sollte bis heute meine größte schwäche bleiben. Nicht weil ich mich nicht auskennen würde sondern vielmehr, wegen fehlender Disziplin. Ich bin leider immer wieder zurückgefallen in Schlemmerphasen die zu Gewohnheiten ausarteten. Aufgeben ist aber bis heute keine Option in meinen Leben. Denn Motivation kommt schließlich von innen.

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